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Winterruhe Die Winterruhe gehört zum normalen Lebenszyklus der Leopardgeckos und man sollte sie auch in der Terrarienhaltung nicht weglassen. Sie fördert nicht nur die Gesundheit, sondern regt auch das Paarungsverhalten der Tiere an. Anfang November fangen wir langsam an, die Beleuchtung von 14 auf 6 Stunden zu reduzieren und dieses dauert bis ungefähr Anfang Dezember. Die Temperatur sollte tagsüber maximal 20° C erreichen und nachts ca. 15° C betragen. Parallel zum Senken der Beleuchtungszeit verringert man auch die Futtergaben bis man das Füttern ganz einstellt. Bevor sich die Tiere endgültig zur Winterruhe zurückziehen muss sich der Darm völlig entleert haben, da sie sonst schwer erkranken können (z.B. Darmverschluss, durch fest gewordene Kotreste die den Verdauungsweg blockieren). Wir steuern das so, dass die Geckos 2 Wochen vor Erreichung der kürzesten Beleuchtungszeit nichts mehr zu fressen bekommen. Während der Winterruhe ist es völlig normal, dass die Tiere mal kurzfristig aus ihren Höhlen kommen und ab und zu etwas trinken. Deshalb ist es notwendig immer frisches Wasser reinzustellen und wie gehabt alle 1-2 Tage zu sprühen. Ende Januar beginnen wir langsam wieder die Temperatur und die Beleuchtungszeit zu erhöhen, bis nach vier Wochen die normalen Werte erreicht sind. Wenn die Leopardgeckos erwachen warten wir noch so ca. eine Woche, bevor wir langsam mit dem Füttern beginnen. Am Anfang geben wir nur kleine Rationen, damit die Tiere sich wieder an die Nahrung gewöhnen können. Nach ca. 2 Wochen sind unsere Tiere wieder richtig aktiv und das Männchen zeigt erstes Interesse an den Weibchen. Wichtig ist es, vor der Winterruhe den Kot untersuchen zu lassen um einen eventuellen Parasitenbefall zu erkennen und zu behandeln.
Da die Gewichtsabnahme kaum etwas ausmacht, werden wir unsere Tiere nicht mehr sehr viel mehr füttern vor der Winterruhe. Sie nehmen auch ohne Zusatzfutter automatisch zu, schon weit vor der Winterruhe verändert sich der Schwanz- und Körperumfang von alleine. |
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