Terrariumbepflanzung


Neben echten Pflanzen fühlen sich die Phelsumen am Wohlsten. Viele Terrarium-Besitzer schwören auf Plastikpflanzen da sie einfach zum Saubermachen und desinfizieren sind. Unsere Meinung ist: Je natürlicher desto besser. Bei uns sind nur echte Pflanzen vertreten, und wenn man sich entsprechend um sie kümmert (siehe Düngung) gibt es auch kaum Probleme.

Häufige Terrarien-Pflanzen sind Bromelien, Efeututen, Orchideen und generell ungiftige Pflanzen, die das Terrarienklima gut vertragen.


In unseren Phelsumenterrarien finden oder fanden sich:

Neoregelia ampullacea, Neoregelia schultesiana Fireball, Vriesea racinae, Vriesea bleheri, Tillandsia leiboldiana, Tillandsia dyeriana, Bulbophyllum comberi, Bulbophyllum mirum, Masdevallia spec., Chirita tamiana, Begonia schulzei, Ficus spec., Episcia dianthiflora, Cissus discolor, Dischidia livida, Biophytum sensitivum, Selaginella uncinata, Farne, Flechten, Moose


Nachfolgend einige Fotos, wie sich die Pflanzen in den Terrarien eingelebt haben. Die wissenschaftlichen Namen der Pflanzen finden sich im Dateinamen wieder, oder werden sichtbar wenn die Maus über das Bild fährt!


























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Efeututen gibt es als Hänge- und Kletterpflanzen. Hängende Exemplare kann man in einem Topf von der Oberseite des Terrariums herunterhängen lassen und die verschiedenen Ästchen wie gewünscht in verschiedene Richtung wachsen lassen. Kletternde Pflanzen sollte man an einen Ast binden, sie brauchen immer Unterstützung, weil sie keine Kletterfüsschen haben. Sie müssen regelmäßig hochgebunden werden, damit sie richtig weiterwachsen. Da sie extrem schnell wachsen, sind sie vorerst aus unseren Terrarien verbannt worden (ein Exemplar durfte eine Zeit lang Sandras Zimmerwand emporranken - nach 4 Metern war wegen Umzugs Schluß).






Bei uns wurden die meisten Pflanzen auf eine Kork- oder Rindenunterlage aufgebunden.






Düngung


Anfangs dachten wir nicht näher über eine eventuelle Düngung unserer Terrarienpflanzen nach - bis die ersten Erscheinungen auftauchten, dass es den Pflanzen nicht gut ging. Braune Flecken bildeten sich, Blüten wurden seltener, die Pflanzen wirkten kraftlos. Auch Terrarienpflanzen brauchen also Nahrung um zu gedeihen, hier ist allerdings Vorsicht geboten! Die Geckos dürfen den Dünger nicht aufnehmen, es muss sehr vorsichtig damit umgegangen werden.

Wir düngen alle unsere Pflanzen im Terrarium mit Orchideendünger. Als Dosierung gilt: Die Hälfte der auf der Packung beschriebenen Menge. Dieses auszurechnen ist etwas kompliziert, da die Menge insgesamt sehr gering ist für die paar Pflanzen. Wir schätzen die Menge, lieber zu wenig als zu viel.

Jedoch darf man nicht sofort die Düngeflüssigkeit in die Wurzelballen spritzen, höchstwahrscheinlich würde ein Teil der Wurzeln verbrennen. Vor dem Düngen muss man den Wurzelballen anfeuchten, also ganz normal gießen.

Damit der Dünger an Ort und Stelle seine Wirkung entfalten kann, ohne dass die Geckos Gelegenheit bekommen daran zu lecken, ziehen wir die Flüssigkeit in eine Spritze (ohne Nadel) auf und träufeln sie genau in den Wurzelballen.

Bei Bromelien wird in den untersten Blätterkranz gegossen, da unsere Tiere nur aus dem obersten Kelch trinken - hier muss jeder selbst entscheiden was er machen möchte.

Verwendet man zum Gießen Osmosewasser oder ähnliches, muss man nach dem Düngevorgang mit Leitungswasser nachgießen, damit die Pflanzen die Nährstoffe auch aufnehmen können. Hierbei aufpassen, dass der Dünger nicht wieder unkontrolliert aus dem Wurzelballen läuft, also wenig Leitungswasser verwenden.

Bei rankenden Pflanzen ist das Düngen nicht so leicht, da ihre Wurzeln an der Rückwand verteilt sind. Hier gehen wir sehr dezent vor und geben nur sehr wenig Nährlösung in die Nähe der Wurzeln, da die Gefahr hier groß ist, dass die Geckos den Dünger aufnehmen könnten. Da unsere Pflanzen wie gewollt wachsen, blühen und sich wohl fühlen, gehen wir davon aus, dass unsere Methode erfolgreich ist.


Jemand riet uns anfangs, die Pflanzen mit dem Dünger zu besprühen. Dies vermeiden wir bewusst! Einerseits besprüht man weite Teile der Einrichtung mit, andererseits landet der Dünger auch auf den Blättern der Pflanzen. Aus Rücksicht auf die im Terrarium lebenden Tiere, wird ausschließlich mit der Spritzenmethode gearbeitet.






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